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laufen, den First (c) des Daches, an den Sei­ten aber die Dachflächen und den Giebel. Die einander entgegen stehenden Sparren befestige man mit Querbalken (Kehlbalken r s) so hoch über den Dachboden, daß man bequem, auch wenn man etwas trägt, darunter Wegge­hen kann, die Kehlbalken werden auch mit Bändern (Tragbändern, Trägern i) unter­stützt. Ist über dem Kehlbalken nahe am Forste noch ein Querbalken, so heißt dieser ein Hahn-, Spitz- oder Hainbalken (k 1). Nach der Länge des Daches, wenn solches stehende Giebel hat, werden Sturmbänder (Windlat­ten) auf die auswendigen Seiten des Gespär­res eingesenkt und befestiget. Ist aber ein Gebäude breit, so wird dem Gespärre ein ste­hender (Fig. 42), oder ein liegender (Fix. Fix. 42. 39.) Dachstuhl unterzogen, um dem Dache Fix. 39. die gehörige Festigkeit zu geben. Man rechnet zu den Stühlen: die Stuhlrahm- oder Stuhl­fette (m), die Dachstuhlschwelle (u), die ste­henden (t) oder liegenden («) Stuhlsäulen, den Brust- oder Spannriegel (vw), den Durch­zug- oder Unterzugsbalken (x), die Stuhl­oder Tragbänder (i), die Kreuzbänder. Letz­tere sind kurze Hölzer, die in die Säulen,

Fette und Schwelle längst der Stuhlwand eingezapft find. Jedes dritte oder vierte Paar Sparren bekommt ein Paar Stuhl­säulen. Die Sparren eines liegenden Giebel-