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Fig. 44« Lehm trocknet, kleine Ziegelsteine, damit der Le. Kalk halte, wenn man die Wände tünchen will; thut man dieses, oder überschlämmt man diese gekleibten Wände auch nur mit weißem Mergel oder Thon, so hat das Ge- F!g. 44. baude alleö Ansehen eines ganz von Mauer- L6. werk verfertigten, ist dauerhaft, und so warm als jenes.
8. 144.
Man kann dergleichen und alle hölzernen Gebäude, wenn sie bei der Landwirth- schaft zu einem andern Gebrauche als zu Scheuern bestimmt sind, feuerfest bauen, wenn man auf die Balken einen Aestrich 4 bis 5 Zoll schlägt, und das Dach so machet, daß die Sparren nicht in die Balken kommen. Zu dem Ende leget man auf den Aestrich die sonst nur bei steinernen Gebäuden üblichen Mauerlatten; auf diese kämmet man einige Spannbalken, und dazwischen kurze Streichbalken, in welche die Sparren eingesetzet und gewöhnlicher Maßen verbunden werden. Thut man dieses, und bewahret den Eingang auf den Boden mit einer eisernen oder lehmernen Thür, und hält dieselbe bei Feuersgefahr wol verschlossen; so kann man von einem solchen Gebäude bei einem Brande, der nicht inwendig entsteht nichts als das Dach verlieren.

