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§. 143.

Man leget von Steinen einen Grund, so, wie man es machen würde, wenn man das ganze Gebäude von Mauerwerk auffüh­ren wollte; nur brauchet der Grund nicht so tief und so breit zu seyn, doch muß er überall einen Fuß über die Oberfläche des Bodens hervorragen. An den Ecken führt man von Steinen oder Ziegeln Pfeiler auf, und nachdem das Gebäude lang oder breit ist, errichtet man noch mehrere Pfeiler, etwa in der Entfernung von 10 bis 12 Schuhe Diese Pfeiler bekommen auf jenen Sei­ten , welche auf der Breite des Grun­des stehen, Schlitze, ~ oder auch j Schuh (Fig. 43.") breit und tief; in diese Schlitze Fig. 43. streichet man entweder vierkantig geschlage­nes Holz; oder auch wol 4 Zoll dick ge- Fig. 44. schnittene Bohlen ein (dies thut man be- A , sonders bei Scheuern), oder man leget der­gleichen Holz nur auf den Grund anstatt der Fig. 44. Schwelle, darüber von 4 zu 5 Fuß Riegel, La. und oben einen Rahmen; man setzt da, wo man will, die Thür- und Fensterstöcke von Holz ein, bestücket das übrige, wie es bei hölzernen Gebäuden geschieht, umflicht nicht nur das Stackwekk, sondern auch die Riegel mit Stroh, und klebt alles mit Fig. 44. Lehm aus; dieses ebnet man äußerlich und Lb. innerlich wohl, und drücket darein, ehe der