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daS Gegenstreben verhindert werden. Die Nägel, mit welchen man die Breter an die Sparren befestiget, müssen etwas große, runde Kappen haben, damit sie die Löcher bedecken und dem Wasser das Eindringen verwehren.
§. 147 .
Die Fläche des Daches und eines jeden Holzes, welches der Witterung ausgesetzt ist, und der Nässe sowol als dem Feuer wider- * stehen soll, muß erstlich recht trocken seyn, hernach durch Hülfe eines aus Schweinsborsten gemachten Pinsels mit warm gemachtem Theere überzogen werden.
Dieser Anstrich wird, ehe er trocknet, mit gesiebtem scharfem Sande beworfen, und der Sand mit einem glatt abgehobelten Stück Bret fest eingerieben. Nachdem der beworfene Anstrich trocken und hart geworden ist, so wird er mit einer Mischung überzogen, deren Zubereitung auf nachstehende Art vorgenommen werden kann. Auf drei Theile gelöschten alten Kalk gießt man unter bestän- ; digem Umrühren Ochsenblut, bis eine dünne, fleischfarbene Masse daraus wird. Alsdann mischet man darunter ^ geschlämmten und im Wasser zerlassenen fetten Thon. Ferner gibt man hinzu * fein gestoßenen Gips, £ , fein gesiebten Sand, £ Ziegelmehl, £ grob gesiebten Hammerschlag und ^ kurzgehackte Pferde-

