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haare und auch andere Thierhaare, welche bei den Gärbern am wohlfeilsten zu bekommen sind. Diese Zuthaten werden so lange durchein­ander gerührt, bis sich alleS gehörig vermischt hat. Ist diese Masse zu dicht, so gießt man Wasser oder Ochsenblut zu; ist sie aber zu dünn, sv wird sie von selbst dichter, wenn sie nur eine kurze Zeit ruhig stehet. Ueberhaupt ist sie als­dann recht zum Gebrauche, wenn sie weder dünner noch dichter ist als der Mörtel, womit man die Mauer berappt. Mit dieser Masse über­zieht man das Holzwerk ungefähr \ Zoll hoch, verbreitet selbige in gleicher Dicke mit abge­hobelten Bretstücken oder Mauerhobeln, über­streuet die Oberfläche, wenn sie noch naß ist, mit scharfem Sande, und wartet, bis sie an­fängt, hart zu werden. Alsdann reibt man den Sand, während eines beständigen frischen Sandanwerfens, mit nassen Mauerhobeln ein, und fährt damit so lange fort, bis die aufgetragene Materie allenthalben mit einer festen Sandkruste überzogen ist.

Nachdem alles völlig trocken geworden ist, welches in warmen Tagen binnen 6 bis 7 Stun­den geschieht, so wird der beschriebene Anwurf mit Mörtel, welcher aus Kalk, ß Sand, Ochsen­blut und Hammerschlag zubereitet worden ist, ungefähr L Linien stark überzogen. Wenn auch dieses getrocknet ist, wird endlich alles mit dünnem Kalke, worin etwas saure Milch nebst