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Ganze haben; es kann hauptsächlich dasjenige, was man unter Harmonie, Verhältniß und Proportion versteht, darunter verstanden werden. Die Maße müssen ein leicht zu beur- theilendes Verhältniß haben, welches desto schöner wird, je leichter es das Auge bemerket; daher die Verdoppelung den Vorzug hat. Wolf gibt folgende Regeln: Mit kleinen Zahlen ausgedrückte Verhältnisse sind besser und schöner. Er theilet sie in drei Gattungen ein, nämlich: 1) Wie die Einheit zu einer ganzen, aber kleinen Zahl, z. B. wie 1 zu 1, 1 zu 2, 1 zu 3 u. s. f. 2) Wie eine kleine ganze Zahl zu einer um eine Einheit größeren, z. B. wie 2 zu 3, 3 zu &, u. f. f. 3) Wie eine kleine ganze Zahl zu einer etwas größeren, z. B. 3 zu 5, 5 zu 7, 7 zu 9. Man muß bei der Wahl dieser Verhältnisse genau auf den Endzweck und auf die Natur der Sache sehen, um zu bestimmen, welches sich in einem gegebenen Falle am besten schicke.
Die zufällige oder scheinbare Schönheit entsteht aus den Verzierungen, welche von der Erfindung und jdem Geschmacke des Baumeisters abhängen. Bei der Wahl derselben muß nach dem Endzwecke des Gebäudes und nach der Beschaffenheit der Bewohner auf das Schickliche, auf die Menge und auf den Ort, wo dieselben anzubringen sind, gesehen, und

