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Wenn man bei dem Aufrisse jeden Theil mit eigenen Farben verstellet, werden die Fenster erstlich mit wässerigem Tusche und hernach mit wässerigem Grünspane, daS Dach aber mit wässerigem Kann ine überfahren, welcher sich hinab oder hinauf verlieret, um mit gleichlaufenden, aber immer weiter ab­stehenden Linien die Reihen der Dachziegel anzudeuten. Bei dem Durchschnittsrisse werden die Balken und das verschiedene Zimmerholz braun gezeichnet. Hölzerne Gebäude werden entweder mit Tusch, oder auch mit Farben vorgestellet; wenn es mit Tusch geschieht, so werden die Fenster schwarz angeleget. DaS Holz an Ständern, Schwellen, Sie­geln u. s. f. wird etwas schwächer gemalet. Soll der Riß mit Farben angeleget werden, so machet man die Fenster wie bei steinernen Gebäuden, das Holzwerk mit Holzfarbe, daS Dach mit Karmin, oder, wenn es von Holz ist, ebenfalls mit Holzfarbe u. s. s.

Die Schattirung der Säulenglieder wird nur durch den Zeichnungsunterricht recht deutlich. Endlich wird der verfertigte Riß mit einer einfachen oder doppelten, dicken oder dürmen Randlinie eingefasset.