— 169 —
zeigen. Will man den ganzen Grundriß tuschen, so werden alle Mauern damit leicht überfahren; die Fenster aber gar nicht.
Wenn die Grundrisse hölzerner Gebäude getuschet werden sollen, so werden die Fen-^ sterfelder mit dunklem, die Ständer mit schwächerem, und die übrigen Wände ganz leichtem Tusche angeleget. m
. ) lim
§. 247. ’ r7 ;y
Wenn man den Grundriß mit verschiedenen Farben anlegen will, so gebrauchet man einen wol aufgelösten Karmin für die Mauern und eine gelbe Farbe für unvollendete Werke. Ist der. Unterschied einer alten und neuen Mauer anzudeuten, so wird jene schwarz, diese roch angelegt. Noch unbestimmte Werke werden mit gelben Tupfen, abgerissene Mauem und unterirdische Theile mit Tupfen auf einer rochen Oberfläche bemerket.
Soll die Ausarbeitung des Grundrisses zu hölzernen Gebäuden mit Farben geschehen, so legt man die Ständer mit schwachem Tusche, die Wände mit Holzfarbe an, mit welcher zugleich die Ständer übermalet werden. Die Brandmauern werden mit schwachem Kar- mine angeleget. Das Mehrere wird die Uebung und der Anblick verschiedener wol gezeichneter Risse lehren.

