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derselben, wie sie doch eine angemeffene Bestellung des Ackerlandes verlangt, ist vollends nicht zu denken. Die Ursachen dieser keineswegs erfreulichen Erscheinung, durch welche die Erträge des Bodens nicht gehoben werden können, sind theils in dem Verharren beim Alten, Hergebrachten, theils in mangelnder Intelligenz, theilS in einer falsch angewendeten Sparsamkeit zu suchen. Es thut wirklich noch, daß man die Liebe zu dem Alten, Hergebrachten, insoweit dasselbe nachtheilig auf die Wirthschaft wirkt, aufgiebt und sich mit dem Fortschritte in der landwirthschaftlichen Geräthe- und Maschinenkunde befreundet, und daß man die Ausgabe des einen Thalers nicht scheut, um damit zehn und noch mehr Thaler zu verdienen.
Daß man mit einem und demselben Ackergeräth nicht allen Anforderungen genügen kann, welche die verschiedenartige Beschaffenheit des Ackerlandes und die verschiedenartige Bearbeitung desselben verlangt, ist einleuchtend; gleichwohl findet man in vielen Wirthschaften nur einen und noch dazu den altherkömmlichen, vielfach fehlerhaften Pflug und die altherkömmliche Egge. Mit einem und demselben Pfluge und mit der Egge läßt sich aber das Ackerland selten so zweckmäßig bestellen, als dieses wünschenswerth und nothwendig ist, um große Erträge von demselben zu erzielen. In dieser Beziehung sei nur Einiges angeführt. Schwerer und steiniger Boden, Brache und Kleefeld verlangen einen starken, leichter Boden und Saatfeld einen leichten, das Vertiefen des Bodens einen Tief- oder Untergrundpflug, und zwar sollen sämmtliche Pflüge von dem zweckmäßigsten Bau sein. Ferner verlangt die verschiedenartige Beschaffenheit des Bodens und die verschiedenartige Behandlung desselben Eggen verschiedener Art: leichte und schwere, und auch diese müssen, wenn sie eine angemeffene Wirkung Hervorbringen sollen, von zweckmäßiger Construction sein. Unumgänglich nothwendig ist ferner eine gut gebaute Walze. Pflüge und Eggen von der angedeuteten Art und die Walze sind diejenigen Ackergeräthe, ohne welche eine zweckmäßige Ackerbestellung gar nicht gedacht werden kann. Mit diesen Ackergeräthen vermag man allerdings zur Noth auszukommen; weit besser, zeit- und kraftersparender und den Ertrag steigernd läßt sich aber der Boden bestellen, wenn man außer den vorgedachten nothwendigsten Acker-

