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wird sich eine öftere Anschaffung neuer Geräthe nothwendig machen.

Was die Aufbewahrung der Geräthe anlangt, so muß die­selbe unter Dach geschehen; denn läßt man sie im Freien stehen, allen Einwirkungen der Witterung, namentlich der Nässe und' Hitze ausgesetzt, so wird das Holzwerk rissig, der Regen dringt in die Klüfte ein, es beginnt Moder und Fäulniß, und in kurzer Zeit gehen die Holztheile zu Grunde; aber auch das Eisen leidet, wenn es dem Wechsel der Witterung ausgesetzt ist. Ehe man die Geräthe in den Aufbewahrungsort bringt, sollte man sie von den anhängenden fremden Dingen, Erde, Staub rc., reinigen, denn diese Reinigung trägt ebenfalls zu ihrer längeren Erhaltung bei.

Endlich soll man es nicht unterlassen, den Geräthen und Maschinen einen Anstrich zu g'eben, weil man ihnen da­durch eine doppelte Dauer verleiht.

Anstriche für die Holztheile sind folgende:

1) Man löse 1 Pfd. 33-gradiges Wasserglas in 5 Pfb. Wasser auf und trage diese Auflösung mehre Male auf; ehe man aber einen 'neuen Anstrich gibt, muß der vorige gut ge­trocknet sein, oder:

2) Man bestreiche das trockene Holzwerk mit Leinöl, dem man einen Farbestoff beigemischt hat und wiederhole diesen An­strich nach einigen Jahren, oder:

3) Man schmelze 8 Loth Colophonium in einem eisernen Topfe, mische dazu 4 Quart Thran und % Pfd. Schwefel und setze, nachdem diese Stoffe flüssig geworden sind, von dem vorher mit Leinöl fein abgeriebenen Farbestoffe zu. Die Masse muß heiß aufgetragen werden. Ist der erste Anstrich trocken, so gibt man einen zweiten.

Am besten setzt man der Anstrichmasse einen blauen oder blau- rothen Farbestoff zu; einen schwarzen Farbestoff darf man niemals anwenden, weil die schwarze Oberfläche die Wärme sehr stark an­zieht; dadurch werden die Poren des Holzes ausgedehnt, und es entstehen Risse.

Zum Anstreichen der Eisen- und Stahltheile kann man eine der nachstehenden Mischungen verwenden: