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auch entsprechend stark gebaut sind, ohne übermäßig die todte Maffe zu vermehren; ferner sehe man zu, ob das zweckmäßigste Material dazu verwendet ist. Gestelle von weichem leichten Holze mit gußeisernen Wellen taugen nichts. Die Qualität des Eisens beurtheilt man am besten im Bruch; das Schmiedeeisen muß möglichst feinkörnig, langfaserig und zähe sein und darf nicht plötzlich abbrechen, nicht große Rißstellen an den Bruchflächen zeigen, weder innen nock außen Langrisse haben, und es muß vielen Biegens und Drehens bedürfen, ehe es weicht. Gußeisen muß möglichst feinkrystallinisch, dunkelgrau, so wenig spröde als möglich und durch einige nicht zu kräftige Hammerschläge selbst an schwachen Theilen nicht gleich sprengbar sein. Beim Feilen muß es sich weich und willig nachgebend zeigen. Weder innen noch außen dürfen sich große Luftblasen finden, weil an Stellen mit Luftblasen am frühesten Brüche eintreten. Für guten Guß muß der Maschinenbauer verantwortlich sein. Zur Beurtheilung des Materials ist es sehr vortheilhaft, wenn man die Geräthe ohne Anstrich kauft. Bei dem Stahle überzeuge man sich von dessen Härtegrade. Häufig wird Schmiede- und Gußeisen durch einen chemischen Prozeß an der Oberfläche mit einer harten stahlartigen Schicht überzogen. Es ist wohl einleuchtend, daß derartig gearbeitete Theile bei weitem nicht von der Güte sind, als die wirklich von Gußstahl gefertigten. Man lasse sich deshalb die Theile in ungehärtetem Zustande vorlegen, prüfe mit der Feile und sehe, ob man wirklich Stahl oder nur Eisen vor sich hat. In Betracht der Preise verlange man nichts zu Billiges; vielmehr hüte man sich vor sehr billigen Geräthe, wenn die Wohlfeilheit nicht durch große Einfachheit gerechtfertigt ist.
Sehr wesentlich ist die gute Instanderhaltung und Aufbewahrung der Geräthe und Maschinen. Man kann davurch sehr viel dazu beitragen, ihnen eine längere Dauer zu verschaffen. Zu einer guten Instanderhaltung der Geräthe und Maschinen gehört, daß man auch .die geringsten Schäden sofort ausbeffert, und in diesem Falle ist die Ausbesserung leicht und wohlfeil; verschiebt man diese Ausbesserung, dann kann das Geräth bis zur gänzlichen Unbrauchbarkeit herabsinken, und in diesem Falle

