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liegen kommt. Bei diesem Pflügen wird der Boden wenig gelockert und gemischt. Die Oberfläche eines auf diese Art gepflügten Ackers muß eben sein, und die 8—10 Zoll breiten Pflugabschnitte müssen sich bis über die Hälfte decken.
Durch das Rauhpflügen wird mehr eine Lockerung, Krümelung und Mischung der in gerade Streifen zerschnittenen Oberfläche des Bodens in einer beliebigen Tiefe bewirkt. Dieses t
Pflügen ist mehr der Wirkung des Hackens ähnlich, indem die ^
höchstens 6—8 Zoll breiten Pflugabschnitte sich gegenseitig nicht decken, sondern mehr eine dammähnliche Gestalt mit spitzem Rücken haben, wodurch sie der atmosphärischen Luft eine größere Oberfläche darbieten.
b) Ausstecken von Signalen.
Ist ein Ackerstück sehr lang, so empfiehlt es sich, wenn zur Ziehung der beiden mittelsten Furchen oder zum Anrainen Signale ausgesteckt werden, damit man mit dem Pfluge eine gerade Richtung einhalten kann. Die Signale bestehen in Stangen, an deren oberem Ende ein Stück rothes Zeug befestigt ist. Je länger das Ackerstück ist, desto höher müssen die Signalstangen sein.
c) Breite und Tiefe der Pflugabschnitte.
Um eine gute Pflugarbeit zu liefern, ist es durchaus noth- wendig, daß sämmtliche Pflugabschnitte gleich breit und gleich tief sind, denn wenn die Pflugabschnitte nicht gleich breit sind, so decken sie sich nicht gleichmäßig, was von Nachtheil hinsichtlich der Zersetzung und Lösung der Bodenbestandtheile ist, und wenn der Acker in Beete aufgepflügt wird, werden diese ungleich breit und in Folge dessen nicht gleichmäßig stark besäet. Noch nachtheiliger als eine ungleichmäßige Breite ist eine ungleichmäßige Tiefe des Pflügens, indem dann die Wurzeln der einen Pflanzen zu größerer Tiefe eindringen als die Wurzeln der anderen Pflanzen, was ein ungleiches Wachsthum und Gedeihen der Saat zur Folge haben muß. Sollen übrigens die Zwecke des Wendens vollkommen erreicht werden, so darf man den Pflugabschnitt niemals zu breit machen. Die angemessenste Breite der Pflugabschnitte ist in leichtem

