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Boden 910, in schwerem Boden 68 Zoll. Eine größere Breite hat zur Folge, daß die Pflugstreifen nicht vollständig von der Schar abgeschnitten und von dem Streichbrete nicht vollständig umgewendet und gebrochen werden können.

d) Auslaufen der Keile.

Zu einem zweckmäßigen Pflügen gehört es ferner, daß sämmt- liche Keile an den Rand des Feldes getrieben werden. Nie darf man ste in dem Acker auslaufen lassen, denn sonst würde man genöthigt sein, mit dem Gespann in dem Felde umzuwenden, und der schon gepflügte Boden würde wieder festgetreten werden.'

e) Pflügen geneigten Landes.

Hat man abhängiges Land zu pflügen, so soll man mit dem Pfluge quer gegen den Hang oder parallel mit der Grundfläche arbeiten. Diese Art und Weise des Pflügens ist auf Abhängen deshalb nothwendig, weil dadurch den Zugthieren die Arbeit er­leichtert und weil dem Reißen des Waffers und dem Abschwemmen der Ackerkrume vorgebeugt wird.

f) Stillhalten während dem Pflügen.

Beim Pflügen soll nie in der Mitte der Felder stillgehalten werden, sondern das Stillhalten darf immer nur am Ende der Furche geschehen, damit sich die Zugthiere daran gewöhnen und dadurch dem Ende rascher zueilen. Die Folge davon ist beschleu­nigte Arbeit.

g) Ausbefsern von Fehlern.

Jeder Fehler, welcher beim Pflügen vorkommt, ist auf der Stelle nachzubessern. Zu diesen Fehlern gehört, wenn der Pflug durch Steine, Wurzeln rc. aus dem Boden geworfen wird und ein Stück leer geht, oder wenn ein Stück Boden aus irgend welchem Grunde unabgeschnitten stehen bleibt oder nicht gewendet wird. Würden diese Fehler nicht nachgebessert werden, so würden den betreffenden Stellen die Vortheile des Pflügens nicht zu Statten kommen; auch würden auf ihnen die Saaten nur kümmerlich ge-