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Sabba reichte den Männern die Hand zum Abschiede, und als Mehanna mit leiser, bittender Stimme sprach: „Bleibe, Sabba, Geliebte meines Herzens!" da war sie zweifelhaft in ihrem Thun, und die Angst malte sich auf ihrer Stirn. Ihr Auge sah bald auf den Fremdling, bald auf den Gatten; dann irrte es gen Himmel, und sie siel Mehanna um den Hals und küßte ihn weinend — und folgte mit schnellen Schritten dem Fremdling.
„Laß sie!" sagte Kasra, „es bleibt uns noch eine Hoffnung. Jetzt wollen auch wir zu der Versammlung gehen!" —
13 .
Laut und zürnend, wie rollender Donner, tonte die Stimme des dunkeln Fremdlings in der lautlosen Versammlung auf dem Platze inmitten des Dorfs. So eben hatte er den Fluch ausgesprochen über Alle, die der alten Ordnung der Dinge noch anhingen. Die Menge hörte es, erschrack und zitterte. Da rief eine einzelne Stimme im dicksten Haufen: „Wem das Wohl des Vaterlandes am Herzen liegt, der höre!" Und ein Mann machte sich Platz durch die Umstehenden und schritt auf die Rednerbühne zu. Er trug ein langes weißes Kleid und ragte in demselben wie eine überirdische Gestalt über Alle hinweg. Ehe noch das Erstaunen des Volks sich gelegt hatte, stand er hoch aufgerichtet auf der Bühne und sprach mit lauter Stimme „Ihr Männer und Weiber unsers Volkes, dessen kör-
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