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perliche und geistige Freiheit wir vor dreißig Jahren in blutigen Schlachten gewannen, wollt Ihr die theuer erkauften Güter verlieren in der Verblendung einer un­glücklichen Stunde? Ihr habt errungen die Ruhe des Herzens und wollt ste verschleudern gegen die Qualen eines von Unsinn gefolterten Gemüthes? Ihr habt er­rungen die einfache Lehre von der wahren Glückselig­keit und wollt sie vertauschen mit dem unklaren Wüste unbestimmter, wahnvoller, von dem Geiste der finstersten Schwärmerei eingegebener Satzungen? Ihr habt be­wahrt die Reinheit der Sitten, wie ste von Geschlecht zu Geschlecht geerbt zu Eurem eigenen Heile, und zieht ihr die unheilvollen Gebräuche einer verworfenen Secte vor, von der Niemand weiß, woher sie gekom­men? Die Heiligkeit Eures Heerdes wollt Ihr durch schändliche Mißbräuche an Eurem eigenen Leibe in den Staub treten? Eure Kinder, auf deren unschuldigen Gesichtern schon die Spuren des Giftes sich zeigen, das Ihr eingesogen, Ihr wollt sie aus den Händen vä­terlich besorgter Freunde in die Klauen des frohlocken­den Feindes geben? Ja, thut's und sehet die Erndte, die aus dem giftigen Saamen aufschießen wird. Schon schleicht das Mißtrauen in die Herzen der Freunde, der Väter, der Gatten; schon wird das reine, freie Wort, das sonst die Geheimnisse eines Jeden ohne Furcht dem Urtheile Aller übergab, unterdrückt, und an seine Stelle tritt die gleißende Lüge. Schon thürmet sich die schwarze Wolke auf am Himmel Eurer Freiheit! ste wächst, sie schwillt! Es bereitet sich der zündende Strahl! Auf, auf, und stehe zu uns, wem das Licht der Gottheit höher gilt, als das Dunkel menschlicher Satzungen! Auf, wer