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war cs eingefaßt mit Brillanten und Perlen, also, daß sein Glanz Alle verblendete, die es sahen. Der Be­duine aber trug seinen Halbmond auf einer vergoldeten Stange, hatte ihn bemalt mit manchem Spruch, wie ihn der Bewohner der Wüste weist, und an die Hör­ner des Mondes hängte er die Schweife von den bei­den vorzüglichsten seiner Rosse.

So traten sie vor den Emir, warfen sich ihm zu Füßen und sprachen:Siehe, hier sind wir, nach denen Du verlangtest, und hier bringen wir die Symbole zu­rück, welche Du uns mitgabsi auf die Reise in die Län­der der Welt. Darum, so gieb uns Deinen Segen und theile die Last Deiner Regierung gleich unter uns!"

Der weise Emir aber hieß sie aufstehcn, sah ihnen lange recht in's Gesicht und sprach dann:Wie, Ihr wollet die Meinen sein,,und an den Symbolen soll ich Euch erkennen? Habe ich meinen Söhnen nicht diesel­ben einfach gegeben, als Zeichen, daß sie unter ein­ander wie Eines Mannes Kinder sich betrachten sollen? Wie kommt es denn, daß Ihr sie geschmückt habt mit allerlei Flitterstaat der Welt, also, daß ich sie nicht wieder zu erkennen vermag? Und war nicht das Buch, das ich meinem Erstgebornen gab, angefüllt mit gol­denen und silbernen Blättern? Wie gehet es zu, daß die goldenen fehlen? Jst's nicht also: Ihr seid ge­kommen als feile Betrüger, Euch meiner väterlichen Liebe zu versichern, um dann unter dem Scheine äußer­lichen Gehorsams Euch meines Reiches zu bemächtigen? Aber ich habe Euch erkannt und die Tücke Eures Her­zens; darum, so empfanget den Lahn Eures sündlichen Bestrebens!" Und er ließ sie in den finstersten Kerker