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des Lebens geben. Harre, bis Deine andern Brüder kommen; dann sollt Ihr ererben das Reich Eures Vaters."
Also sagte der Greis und küßte seinen wiedergefundenen Sohn und segnete ihn.
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Und als der Erzähler sein Mährlein geendet hatte, sahen alle Drei schweigend vor sich nieder und schienen in Gedanken versunken. Endlich hob der Fährmann sein Haupt und sprach: „Die Geschichte, die Du uns da erzählt hast, gleicht einem Strome. Ruhig und eben wallt er dahin, aber was verbirgt seine geheim- nißvolle Tiefe? Ich habe es nimmer gewagt, hinein zu tauchen und zu erforschen, wie es aussieht auf dem Grunde; wie leicht konnte ich Gefahr laufen, an einer verborgenen Klippe zu scheitern! Du hast viele Erfahrungen gemacht in der Welt; ist's nicht so? Nenne mir Deinen Namen, o Fremdling!"
„Ich heiße Mohdi Eben Heid," antwortete der Erzähler.
„Mohdi Eben Heid," sagte Mehanna, „ich werde an Dich und Dein Mährlein denken bis an das Ende meiner Tage. Nun aber will ich mit meiner Erzählung beginnen^; denn schon neigt sich der Tag, und nicht lm Dunkel möchte ich über diesen Strom fahren." ^
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