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die Schneeinseln des nordischen Meeres; also, daß dem Könige das Mark in den Beinen gefror. Allmählig sah er, wie sich die Eisebene belebte, aber mit tobten Leibern, die aus großen Wunden bluteten und furcht­bare Flüche hören ließen. Und der König vernahm und wußte es, daß die Flüche ihm galten. Da er­faßte eine unnennbare Seelenangst sein Inneres, und aus gepreßter Brust stammelte er die Worte:Wer wird mich erretten vom Abgrunde?"

Und als er das gesagt hatte, leuchtete plötzlich ein feuriger Strahl von oben herab, und in dem Strahle erschien ihm die gute Fee des Landes. Lange betrach­tete sie ihn mitleidigen Blickes und sprach dann:Dein Unglück, welches größer ist, als es Dir erscheinen mag, verschuldetest Du selbst. Der Mensch steht nie tiefer, als wenn er sich erheben will über Alles. Wärest Du bei Deiner Ankunft an den Küsten dieses Landes, anstatt Dir die unbefugte Herrschaft über dasselbe an­zumaßen, von der unsichern Höhe Deines Standes her­abgestiegen zu der einfachen Natürlichkeit derer, die Du unterjochtest, wie glücklich hättest Du bei Anwen­dung Deiner Weisheit unter ihnen leben können! Mit ihnen Dich gleichstellend, hättest Du sie heherrscht, wärest ihr wahrer König gewesen; Du erhebst Dich über sie und Du wirst ihr Sclav, da Du fortwährend vor ihnen zittern mußt. Noch steht es in Deiner Hand, das Eisfeld um Dich her durch die Feuerstrahlen der Selbstverläugnung wieder aufzuthauen. Heute noch steht es Dir frei, frei zu werden, wenn Du Dich meinem Willen und der Vorsehung unterwerfen willst."