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stehen in der Gewalt des Höchsten. Darum leget Euch sorglos nieder zur kurzen erquickenden Nachtruh; vielleicht bedürfen wir morgen größerer Kräfte. Ich aber will Aachen zu Euern Häuptern bis um Mitternacht." So sagte er, und nachdem man überein gekommen war, abwechselnd zu wachen, streckten sich der Fährmann und M eh an na nieder und sielen bald in einen tiefen Schlaf. Mohdi aber setzte sich auf die Ruderbank und blickte in die Sterne des Himmels.
Und das Morgenroth verkündete einen neuen Tag, und die beiden Schläfer erwachten und rieben sich die Augen. „Wohin ist denn Mohdi gekommen?" fragte M eh an na und schaute sich verwundert um in dem kleinen Fahrzeuge. „Er hat uns nicht geweckt um Mitternacht," entgegnen der Fährmann, „sicher hat ihn der Schlaf übermannt, und er ist über Bord in die Tiefe gestürzt." Unwillkührlich falteten sie die Hände, und M eh an na fuhr fort: „Zn die Tiefe des Meeres! denn siehe um Dich! der Strom liegt hinter uns, und um uns nur die weite Wüste des Meeres. Aber unser Kahn treibt nach Morgen, und ist das nicht ein Berg mit Felsspitzen, hinter welchem die Sonne jetzt emportaucht? Siehe, wie der Kamm des Gebirges jetzt funkelt im Morgenschein!" ^Der Fährmann richtete seinen Blick nach der angedeuteten Gegend, und wirklich sahen sie bald das Bild eines grü-

