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nen Eilandes sich aus den Fluchen des Meeres heben, und.in das Gebet für die Seelenruhe Mohdi's mischten sich Seufzer des Danks für ihre Rettung.
Auf der Insel aber, welcher sie sich näherten und die einen bedeutenden Umfang hatte, erhob sich eine prachtvolle Stadt mit hundert Thoren und Thürmen, die im Strahl der Sonne wie Gold glänzten. Wirklich waren die Mauern der Stadt mit diesem Metalle überzogen, und die Pforten in derselben schienen von Demanten gemacht zu sein, also, daß ihr Glanz die beiden Schiffenden blendete. „Das," dachte Mehan- na, „das wird das Reich des Lichtes sein; denn unter Mühe und Gefahr bin ich an diese Ufer gekommen. Von nun an wird alles Leid aufhören und die Wonne des Paradieses beginnen. — Sei mir gegrü- ßet, freundliches Gestade!" sagte er dann laut, als sie das Land erreicht und die Küste desselben betreten hatten. Den Kahn befestigten sie an einen Baumstamm und gingen dann wohlgemuth und fröhlichen Herzens dem nächsten Thore zu. Vor demselben stand ein in eine glänzende silberne Rüstung gehüllter Soldat, der sie mit harten Worten anredete: „Wohin wollt Ihr? Wisset Ihr auch, daß jedweder Fremdling, der in die Stadt des Lichtes will, einen Zoll an Gold und Silber erlegen muß, der in den Schatz des Königs kommt?"
Mehanna erschrak und sagte: „Gold und Silber besitzen wir nicht; auch scheinen diese Metalle hier wenig Werth zu haben, da selbst die Mauern der Stadt damit bekleidet sind;" und der Fährmann setzte

