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finde ich ihn annehmbar, so schwöre ich Dir bei meinem königlichen Schatze, Dich und Deinen Gefährten reich und glücklich zu machen."
„So höre!" antwortete der Fährmann; „ich besitze von Deinem Urahn, demselben, der diese Stadt erbaute, eine unschätzbare Reliquie, die durch Zufall in meine Hände kam. Du weißest, wie die Könige dieser Stadt geehrt sind und daß die verstorbenen als Heilige gelten, ihre Reliquien aber angebetet werden. Darum, so stelle diesen Mantel" — und er wickelte ihn auseinander — „an einem öffentlichen Orte, in Deiner Hofburg, aus und verkünde die Wichtigkeit desselben, verkünde, daß Jeder, der sich ihm zur Verehrung naht und ein Opfer an der heiligen Stätte niederlegt, einen von Dir neu zu stiftenden Orden erhalten soll. Befolge diesen Rath, und Du wirst bald aus aller Verlegenheit sein."
Der König betrachtete den Mantel und sprach: „Ich sehe nichts Besonderes an diesem Zeuge; man wird nicht glauben, daß es von meinem Urahn abstamme."
„O, darüber sei unbesorgt," entgegnete der Fährmann, „was Dein Wille heiligt, das wird man als heilig verehren, und wäre es die Sünde selbst. Vertraue nur der Tugend Deines Volkes!" Und er wußte so überzeugend zu reden, daß der König ganz seinem Rache zu folgen versprach. Dem Fährmann aber ließ er sogleich ein prachtvolles Gewand mit einigen Orden anlegen, gab ihm einen großen Beutel voll Gold und wies ihm eine Reihe Zimmer in seinem eigenen Pallaste an. Sobald er geschmückt und, von

