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„Mache aus diesen Wilden — Menschen!" antwortete der Geist und verschwand.
SS.
Und Mehanna befolgte den Rath des Geistes und begann das Werk der Civilisation. Der Sprache seiner neuen Zöglinge nach und nach mächtig geworden, lehrte er sie zuerst die sie umgebende Natur nicht mehr als Thiere, sondern als Menschen betrachten. Er zeigte ihnen die Wunder des Grashalms und der Gestirne und öffnete ihnen das geheimnißvolle Buch der Schöpfung. Dann vom Sinnlichen zum Uebersinnlichen aufstcigend, gab er ihnen den Schlüssel zu den Erscheinungen im Irdischen — Gott. Sie staunten und beteten an. Und nun, nachdem er ihr geistiges Auge den richtigen Gesichtspunkt gelehrt, machte er sie mit den Gebräuchen gesitteter Menschen vertraut, bildete Volkslehrer und Erzieher heran, schuf Künstler und errichtete Institute zur Wohlfahrt der Menschheit. So war er König geworden eines freien Volkes, ohne es selbst zu wissen und zu wollen, und die Seelenruhe und der Friede Gottes verließen ihn nicht bei Tage und bei Nacht. Er lebte, wie ein Vater unter liebenden und gehorsamen Kindern, und der Gedanke an das Reich des Lichts tauchte immer seltener in ihm auf; ja, er würde nicht einmal mehr gewünscht haben, es zu erblicken, wenn er es sich hätte anders vorstellen sollen, als sein selbst geschaffenes.

