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von Niemandem überstiegen worden war. Hier blieben die Wandrer stehen, und Mohdi ging an den Berg, bog das Gesträuch zurück und zeigte den Eingang in eine dunkle Höhle. „Unser Weg geht hier hinein," sprach er und bedeutete die sie Begleitenden, sie nun zu verlassen. Sie aber riefen mit lauter Stimme: „Wir ihn verlassen? Wissen wir auch, ob Du nicht vielleicht ihn verderben willst in der Höhle, die noch nie eines Menschen Fuß betreten hat?"
Mehanna beruhigte sie hierüber, indem er ihnen Mohdi als seinen besten Freund schilderte, bot noch einmal Allen ein herzliches „Lebewohl" und betrat dann die Höhle mit seinem Gefährten. Kaum war es geschehen, so verschwand die Oeffnung im Berge, und die Erstaunten sprachen zu einander: „Wir werden ihn nicht Wiedersehen, den Freund, den Vater! Aber ein Zeichen der Erinnerung an ihn lasset uns hier setzen, an welchem der Gebeugte sich Trost holen mag!" Und sie pflanzten eine schlanke Terebinthe am Fuße des Berges und behingen sie mit duftenden Kränzen. Als sie eben damit fertig geworden waren und den Rückzug antreten wollten, schwebte eine weiße Taube von jenseits des Felsens herüber zu ihnen her, die einen Zettel aus ihrem Schnabel fallen ließ. Auf demselben standen die Worte: „Wir werden uns Wiedersehen!"

