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eingehauen, so, daß 2 Linien breite und 4 Linien tiefe Furchen entstanden, und endlich fertig gearbeitet. Nack dem Beizen erschien an 3 Stellen der einen, und an 2 der andern Seite ein Geflecht von wohlge­stellten Linien, welche fünfe den gemachten Furchen entsprachen; die übrigen gaben nichts.

Die letzte Klinge erhielt Herr Crivelli aus einer Stange, die eben so behandelt und eingehauen worden ist, wie die vorige, mit dem Zusatz, daß die Furchen noch sehr erweitert wurden, indem man die Stange nach der entgegengesetzten Seite etwas umbog. Sie zeigte nach der Vollendung auf jeder Seite 6 wohl- ausgedrückte, eben so vielen Furchen entsprechende Zeichnungen.

Aus den Resultaten dieser, gewiß mit vielem Scharfsinne angestellten Versuche zog Herr Crivelli den richtigen Schluß, daß die Zeichnungen der Da- maszenerklingen nicht sowohl durchwein Anschmieden nach verschiedenen Richtungen hervorgebracht werden, sondern vielmehr schon im Voraus durch eine zweck­mäßige Anordnung der Theile in der ganzen Masse vorbereitet seyn wollen. Zu dieser Anordnung gelangte er aber auf folgendem Wege.

Er nahm eine, durch den vorerwähnten Prozeß bereitete, aus 24 Elementen bestehende Stange, und machte, mittelst einer rundefl Feile, auf jeder Seite der­selben nach der Breite, 25 halbrunde Einstriche, 2 Li­nien der Dicke der Stange) in der Tiefe, so, daß jeder Einschnitt auf einer Seite zwischen zwei derselben