III

Desoinus Denkmahle begangen wurden, und die hier im Vorbeigehen erzählt werden, liefern einen trauri­gen Beweis dieser wichtigen Wahrheit, und einen noch weit traurigern giebt die Geschichte des Gusses der Siegessäule auf dem Platze Vendvme, bei welchem der Staat das hergegebene Erz, und der Gießer sein ganzes Vermögen verlor, weil er nicht auf die Ver­hältnisse der Bestandtheile der Kanonen Rücksicht nahm, die man ihm zum Gusse dieses Denkmahls ge­geben hatte. Die österreichischen und russischen Kano­nen waren nämlich nicht so gut, wie die französischen, welche gesetzlich auS 90 Theilen Knpfer und io Lhei- len Zinn gegossen werden; sie hielten 98,360 Kupfer; 10,040 Zinn, 0,102 Blei, 0,498 Silber, Zink, Eisen, den Verlust mit eingerechnet. Der Gießer, der mit dem Erze nicht umzugehen wußte, und dasselbe zu vrrschiedenrnmalen schmolz, verschlackte einen großen Theil dir in dem Erze befindlichen Metalle, und er­hielt in seinem Basreliefs eine Composition au- 89,440 Kupfer, 7,200 Zinn, 3,313 Blei, und 0,047 Silber, Eisen und Zink. Das Resultat hiervon war, daß der Gießer Weißmetall zusetzen mußte, und daß, während die obersten Basrelifs nur 0,100 davon ent­hielten, die mittleren 0,21 davon in sich faßten. Die Basreliefs sielen dadurch so schlecht aus daß der Künst­ler, der sie auszusetzen bekam, an 70,000 Kilogram­me wegschnitzeln mußte, die ihm anheim sielen, nebst Z00,000 Franken, die er für seine Arbeit batte Der Gießer selbst verlor bei dem Gusse dieses Drnkmahls