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stärkerem Weingeifte diesem an Gehalt gleich gemacht 'wird) setzt man setzt von der oben beschriebenen Glanzruß - Tinctur \ Loch etwa auf jedes Maaß hinzu, und giebt ihm dann mit brandiger Zucker- Tinctur die nöthige Farbe, wodurch man einen höchst wohlfeilen, gutschmeckenden Rumm erhalt, und außerdem noch den Vortheil hat, den Rückstand zu Viehfutter und zur Essig - Fabrikatur anwenden zu können. *)
§. 56 .
Gleich dem Rumm wird in den beiden Indien noch ein anderes beliebiges geistiges Getränk, unter dem Namen des Arrack's, aus dem Safte der Arekapalme (Areka Catechu) und Reiß, welche man in Gährung gebracht hat, bereitet; und auch- dieses können wir aus unserm Fruchtbranntewein bereiten, befolgen wir folgendes Verfahren:
Man nimmt Z Maaß eines durch oben angegebene Methode von dem Fusel - Geruch und Ge-
*) Der Rückstand selbst nemlich ist Viehfutter. Die abgelassene Flüssigkeit wird mit dem bei der zweiten Destillation erhaltenen Rückstände gemischt, und jeden 200 Pfund derselben werden io Pfund Farinzucker oder Honig, 4 Pfund Weinstein-Pulver und io Pfund ohne Hopfen bereiteter Hefe zugefetzt, und hiemit der sauren Gahrung übergeben. Der Essig den man auf diese Art erhalt gleicht dem Weingeilie-Saft vollkommen.

