39 s

Soosen

zu gesotttnen und gebratenen Fleisch- und andern Speisen.

483. Brühe zu allen Speisen zu gebrauchen.

I, i' »il{

E^i-se Brühe wird statt ordinärer Fleischbrühe zu Soosen an gebratenes und anders Fletsch­werk genommen; weil diese davon um viel besser werden, und man das Mehlrösten dadurch erspa, ren kann« Sie wird auf folgende Art gemacht: Man läßt in einem Kasserol oder Fußhafen ein Slücklein Butter zergehen, aber nicht heiß wer, den. Nun legt man auf den Booen des Geschirrs, was man an Abfall von Fleisch oder Geflügel hat, oder statt dessen dünn geschnittene Stücklein Kalb, oder Rindfleisch; auf dieses etliche dünne Srücklein von einem abgesorrenen Schinken oder dürren Fleische; zu Scheiben geschnittene Zwie­beln, Zellen - Peterling > Pastinatwurzeln, gelbe Rüben, und ein wenig Salz; deckt das Geschirr zu, und läßt es auf Kohlen langsam dämpfen, da­mit sich die Kraft desto besser herauszieht Dann läßt man es auf dem Boden ganz dunkelgelb wer, Len, streuet so viel Mehl, als man zur Sooft braucht, darauf herum (doch kann man es auch vorrärhig machen, und anfbehalren); schünelks

durch,

r£ f 'L. v

:'f'