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und Korn, wie dort noch viele zu finden. Ihren rothen Nock mit dem gelben Besatz tri,ig fie schon fünfzehn Jahre, Tag für Tag, und noch sah er viel frischer aus als ihr Gesicht mit seinen zahllosen Runzeln. Sie war in Helgoland geboren und ihr Leben lang nicht von der Insel gekommen; aus dem kleinen Felsen, der kaum eine halbe Stunde im Umkreis hat, beginnt und schließt manch edles Menschenleben, das von der Welt nichts kennt als Felsen/ Himmel und Wasser.

Der alte Tönning war sehr oft nach Hamburg und Bremen gefahren, um Austern und Hummer hin­zubringen, die dort gut bezahlt werden. Was die reichen Leute da fröhlich verspeisen, das wird in Sturm und Wetter, oft unter Lebensgefahr, aus der Tiefe des Meeres von den armen Fischern herauf geholt, die von dem sauren Erwerb kümmerlich ihr Leben fristen. Auch diesmal sollte Tönnig nach Hamburg, er mit sei­nen Kameraden; aber so elend wie er war, ging das nicht an.Bleib zu Haus, Lütje, sagte die Mutter. Er machte den Versuch aufzustehn, aber bis an die Thüre hin brachen ihm die Füße zusammen; ihm wurde schwindlich und todeswehe, die Alle mußte ihn wieder zu Bette bringen. Sechzig Jahre in Sturm, Tag und Nacht auf der See, oft Stunden lang im Wasser bis an den Leib, und bei Regen und Schnee naß bis auf die Haut, da werden die alten Knochen allgemach mürbe, und die Füße wollen den Leib nicht tragen.

Als Daniel seinen Vater so liegen sah, wurde er traurig, denn er hatte ihn sehr lieb. Die Seeleute machen nicht viel Wortkram mit ihren Gefühlen, aber