finden, wie er cS verlassen bat. Ich habe das Ge» wölbe immer sorgfältig verschlossen; das Verborgene aber habe id> durch meine Nengierde nie entweihen wollen."Alaeddin kann sich nicht verläug- nen," sprach der ehrwürdige Alte mit niederge­schlagenen Augen, auS welchen heimliche Thräne» fioffen. Du bist der edle Jüngling geblieben, sür den ich dich im ersten Augenblicke erkannte."

Wolltest du mir wohl eine Bitte gewahren, lieber Eohn?" fuhr er nach einigem Stillschwei­gen fort, und hielt wieder ein.Mein Herr befehle seinem Diener," sprach Alaeddin,was ich vermag, das bin ick zu thun bereit."Ich fange an, die Last des Alters zu fühlen," sagte der Greis ;" ich sehne mich nach Ruh, und wünschte die wenigen Tage, die mir noch übrig sind, in Friede zu verleben. Ich habe keinen Sohn, der an meine Stelle träte; und wenn ich nicht einem Mann finde, der meine weitlauftige Handlung übernimmt; so kann ich mich dieser Bürde nicht wohl entledigen. Komm mit mir nach Surate, in mein Vaterland, lieber Alaeddin. Wenn Ehre und Reichthum dich belohnen könne», so gebe ich dir meine Hand, du sollst mit dem alten Kraen Olnas zufrieden seyn." Was that ich nicht," sprach Alaeddin,um dir meine Liebe und Dankbarkeit zu beweisen! die bloße Erfüllung deines Wunsches ist reichliche Belohnung für mich.