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Alaeddin schiffte feine besten Waaren ein. Ct sandte auch reiche Geschenke an den Kadi von Kairo, und bat ihn, die Wittwe und die Kinder des Jssedd i» aufsuchen zu lasse», und ihnen den Beutel mit tausend Zechinen, den er zu den Ge­schenken legte, einzuhändigen. Krae» Olnas hatte seine vier Urnen unversehrt gefunden, sie gingen beyde zu Schiffe und kamen »ach einer kurzen Reise glücklich zu Surate an. Alaeddin glaubte in den Pallast eines Königs zu kommen, als ihn der Jndier i» sei» Haus führte. Alles, was er sah, war Reichthum und Ueberflnß. Die Wurde des Schahbenders oder des obersten Rich­ters der Kaufmannschaft, die er bekleidete, gab ihm unter den Kaufleute» seiner Stadt den höchsten Rang. Die allgemeine Hochachtung, womit er den seiner Ankunft empfangen ward, und die aus­gebreitete Handlung, die er »ach allen Theile» von Indien trieb, überzeugten den Alaeddin, daß derselbe nicht zu viel gesagt harte, als er ihm Reichthum und Ehre versprach.

Es waren ungefähr zwey Monathe vergangen, als der Jndier einet- Tages zu ihm sagte:Komm, mein Sohn, ich will dir nun auch meine» größten Reichthum zeigen, der mir lieber ist als alles Uebrige, das du bisher bey mir gesehen hast." Er führte ihn in einen schön geschmückten Saal, ließ ihn hier allein, und ging in ein anstoßendes