gebacken, und so erst eßbar und nahrhaft. Gäbe es nun nicht Menschen, die den Acker bestellten, so müßten wir Alle vor Hunger sterben.
„Warum bestellst denn Du nicht den Acker?" Die Frauen beschäftigen sich damit nicht, sie sorgen, nur in Abwesenheit der Männer, wenn diese auf dem Felde sind, für das Hauswesen, und helfen höchstens nur bei'm Garbenbindcn. Dafür aber klopfen sie den Flachs, spinnen ihn zu Fäden, und wenn daraus Leinwand gewebt worden, so besorgen sie deren Bleiche, nähen daraus Hemden und andere Kleidungsstücke für sich und ihre Familie, stricken Strümpfe und verrichten andere ländliche Arbeiten, die nicht so viele Anstrengung und Körperkraft erfordern, und sich mehr für sie schicken; z. B. das Füttern und Melken der Kühe, das Buttern und dergleichen. Hauptsächlich suchen sie durch Sparsamkeit das zu ersetzen, was sie durch zu schwere Arbeit nicht zu gewinnen im Stande sind.

