Emma fehlte nie dabei, weil sie artig, sanft und verständig war, und sie daher Jeder liebte.
„Das sind die Früchte einer guten Erziehung," sprach einst Auguste zu ihr: „und ich erinnere mich, wie die gute Mutter sagt, daß alle Annehmlichkeiten des Lebens mit aus ihr entspringen."
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hig und verständig, daß man ihre Gegenwart kaum merkte, so geräuschlos spielte sie. Sie betrug sich keinesweges, wie die wilden jungen Mädchen, dir, wenn sie bei ihren Gespielinnen sind, gewaltigen Lärm machen, hin und her laufen und so laut plaudern und schreien, daß man sein eigenes Wort nicht hören kann. Emma war sittsam, hörte der- Unterhaltung Anderer aufmerksam zu, um sich daraus zu belehren, und später wußte sie sehr viel, was ihren kleinen Freundinnen ganz fremd geblieben war, denn diese, statt zuzuhören, hatten lieber muthwillige Possen getrieben.
An einem Tage machte man einen Spazicr- gang, an einem andern aß man zu Mittag im Garten, oder hielt eine Mahlzeit im Gehölze, und

