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machen wollte, gab er ihnen einen Verweis, den «e so eben von seinem Vater erhalten hatte. „Wohlan, ihr Schnilier und Schnitterinnen," sagte er zu den Kindern, „zur Arbeit! aber wo werden wir Gabeln bekommen?" Und Thiem hatte schon 2 oder 3 wie Gabeln gespaltene Aeste gefunden, welche, um so zu sagen, die ersten Handwerkszeug« waren, die unter diejenigen vertheilt wurden, welche sich zuerst anboten. DaS Versprechen von Belohnungen feuerte die Andern an; die Eigenliebe und der Wunsch sich hervorzuthun, kam noch -zu dem Verlangen den Preis für seine Arbeit zu erhalten, und Julius hatte mehr als einmal daS Vergnügen, bei seiner Ankunft einen oder zwei kleine Heuschober zu finden, die während seiner Abwesenheit gemacht waren. Thiem war immer derjenige, welcher am muntersten und beständigsten bei der Arbeit war, und arbeitete in kurzer Zeit mehr, als die Andern; ebenso hatte auch Julius eine große Freude am Belohnen und gab ihm immer das V.sle, was er hatte; aber sehr oft sagte Lhiem zu ihm: „Das ist nicht nothwendig, mein Julius," und schien schon dadurch belohnt, daß er etwas Gutes gethan hatte. Julius war nichtS desto weniger darauf bedacht, ihm seinen Antheil aufzubewahren. Aber als eines Abends Thiem keinen Taglohn erhalten hatte, wollte er ihm gleichsam Genugthuung dadurch verschaffen, daß er ihm ein schönes Stück Kuchen bestimmte, welch-S ihm alle seine Eameradcn mrß» gvnnten und das Julius nur dadurch von ihrer Habsucht retten konnte, daß er den Theilen, welche er für sie bestimmt haue, noch EtwaS beifügte. Das Stück Ku» chen lag da, die Bewerber verschlangen eS fast mit den Augen, und Julius, ausgleiche Weise besorgt, ihre Er» loariung zu rauschen oder zu erfüllen, sagte schmerzlich: „Wird den» aber Lhiem nichts davon bekommen?^

