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Da du ihn ihr geschenkt hast, so gehört er ihr." Ich habe ihr ihn aber nicht zum Zerbrechen ge. geben."

So so! du hast ihr ihn also unter der Bedin­gung gegeben, daß sie damit nicht thut, was ihr be­liebt. Du haltest wir das sagen sollen, errathen konnte ich es nicht."

Aber, liebe Mutter....

Aber, meine Tochter, ich höre nur das, was man mir sagt. Du hast mir gesagt, du seist großmüthig und freigebig gewesen; da habe ich denn geglaubt, daß du, wie alle großmüthigen Peisonen, ganz geschenkt habest, ohne dir ein Recht darauf vorzubehalten."

Ich weiß wohl, daß ich kein Recht mehr auf das habe, was ich einmal weggegeben habe."

Dieß ist ja aber gerade bei Azelie der Fall; du willst ja noch ein Recht darauf haben; denn sonst konnte es dir nicht in den Sinn gekommen sein, sie zu schelten, weil sie eine Sache, die ihr gehört, zerbrochen hat. Wenn du ihr diesen Wagen geschenkt Host, mit dem Vorbehalt, sie zu schelten, wenn sie etwas daran verdirbt, wahrlich, daS heiße ich nicht schenken; nein, das ist nicht groß» wüthig!"

Margaretha überlegte einige Augenblicke das, was ihre Mutter gesagt halte; dann ging sie zur Azelie und sagte:Mit ein wenig Leim kann man dieß wieder gut machen." Darauf begab sie sich zu ihren Freundin, neu, um mit ihnen zu spielen, sagte aber kein Wort von dem, was sie ihnen gegeben halle, und vergaß es sogar selbst. AlS sie am Abend wieder daran dachte, umarmte sie ihre Mutter und hätte wohl Lust gehabt zu sagen:Nun bin ich großmüthig gewesen," aber sie wag­te nicht; ihre Mutter werkle dieß wohl, sagte aber