feie es bedeckte, mit Allem, was sie enthielten. Aber^ so klein daS Haus war, es sah doch hübsch und freundlich aus, und an Raum fehlte es auch nicht darin. Freilich hatte es nur fünf Fenster Front, aber seine Tiefe war ziemlich beträchtlich. An der Ecke nach dem Markte und der breiten Straße zu, welche auf den Markt ausniündcte, befand sich ein Kaufladen, und darüber hing eine schwarze Tafel von Holz, auf der mit zierlich gemalten, großen Buchstaben zn lesen war:
Spezerei-Handlung
von
Gabriel Hochland.
Hinter dem geräumigen Kaufladen mit seinem großen Tische, seiner messingenen Wage und den vielen Kästen mit bunten Aufschriften lag das Comtoir, über dessen Eingänge der Gründer-des Geschäftes auf einem Tä- felchcu das Sprüchlein angebracht hatte:
„Wer hier will borgen,
Der komme morgen!"
Es war setzt kanm mehr zu lesen, denn Staub, Rauch und Alter hatten die Schriftzüge fast gänzlich verlöscht. Links vom Laden war die Wohnstube, zu der eine Glasthür führte, so daß man von innen jederzeit die Geschäfte beaufsichtigen konnte, während neugierigen Leuten der Blick in die Stube durch eine grüne, baumwollene Gardine sattsamm verwehrt war. Neben der Stube befand sich eine große Schlafkammer, und hinter derselben noch ein Hinterstübchen und die Küche, von welcher aus man in den Hos und in den wohl bebauten Garten gelangte, der über zwei Morgen groß war,

