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Gabriel, so wie Minchen mußten einstweilen zurückstehen. Nero hatte jetzt keine Zeit mehr, an sie zu denken, so weing, wie an Brasilien, und der Professor auch nicht. Der lag im Fieber, schwatzte allerhand un- zusammenhängendes Zeug, und mit seinen Plänen zu Hülfe und Rettung war es für eine Zeit lang, wenn nicht ganz und gar vorbei. Fast schien es, als ob der arme Gabriel nicht gerettet werden solle, als ob er dazu bestimmt sei, den Kelch der Leiden bis auf die bittersten Hefen zil leeren.
Zehntes Kapitel.
Unverhofft kommt o s t.
'Mährend der arme Professor mit seinem Fieber- rang ilnd Nero nicht voll seinem Schmerzenslagcr wich, sammelten sich die Gewitterwolken, welche Herrn Gabriel Hochlands ganzes Glück zu zerschmettern drohten, immer finsterer über dessen Haupte. Es fehlten mlr ilvch drei Tage, bis zur Verfallzeit des Wechsels, lind wenn dann derselbe nicht bezahlt ward, so mußte Herr Gabriel Hochland iil's Gefängniß wandern. Uiib ach, nirgends zeigte sich nur ein Schimmer von Hoffnung, dieses Unglück abzuwenden. Auf den reichen Bruder in der Residenz war nicht mehr zil rechilen, Freunde hatte Herr Hochland weiter nicht, und so blieb denn . nichts übrig, als die säiilmtlichcn Waarenvorräthe, die Herr Gabriel besaß, beliebst seinen übrigen Habselig-

