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Kunden, anstatt zn ihm, in Jonathan Winkels Laden eintraten. „Noch ein halbes Jährchen," murmelte er, „und dann wird sich das Blatt wieder gewendet haben, oder ich müßte meine Mitbürger nicht kennen. Und dann — dann ist's Zeit, daß ich dem Vater wieder anliege, mich in die Residenz zu lassen. Dann hat er selber gesehen, daß die Firma Gabriel Hochland doch keine allzugroße Herrlichkeit ist, und wird vielleicht meinen heimlichen Wunsch erfüllen. Darum ist es nur gut, daß Herr Winkel unser Concurrent geworden ist. Er wird mir mehr nützen, als er dem Vater schaden kann!"
Alle diese Berechnungen Gabriel's waren nun freilich ganz richtig und würden sich gewiß auch so bewährt haben, wenn jetzt nicht das neue große Unglück hinzugekommen wäre. Der Verlust des kleinen Vermögens konnte die nachtheiligsten Folgen haben, indem Herr Hochland nun wieder allein auf den Ertrag des Geschäfts angewiesen war, welches leider keinen Ertrag mehr gab. Bis daher hatte man von den Zinsen des Kapitals in der Residenz gelebt, und, wenn dieselben nicht zureichen wollten, auch wohl ein Sümmchen vom Kapitale selber genommen, immer in der Zuversicht, daß später der Schaden wohl wieder ersetzt werden würde. Wovon sollte man aber jetzt leben, da Kapital sammt Zinsen verloren war? Ach, und dieß allein war es nicht einmal, was die beiden Gabriele drückte, sondern eS kam noch ein schlimmer Casus hinzu, an den sie nicht ohne heimlichen Schauder und Schrecken denken konnten. Dieser Casus war folgender. Kurz vor Eröffnung des neuen Geschäftes von Jonathan Winkel hatte Herr Gabriel Hochland eine

