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was sollte dann aus ihm, aus seiner unglücklichen Mutter und seiner armen Schwester werden?

Wenn Jonathan Winkel nicht ein neues Geschäft eröffnet hätte, wäre Alles gut gewesen. Dann würden die noch nicht bezahlten Waaren in weniger als einem halben Jahre verkauft und der Betrag des Wechsels bei Heller und Pfennig da gewesen sein. Aber so kein Mensch kaufte ja nur ein Loth Kaffee wo sollten da tausend und mehr Thaler gelöst werden.

Gabriel junior rieb sich verzweiflungsvoll die Stirn, blickte durch das Thürfenster kopfschüttelnd zu seinem Vater hinüber, und sann vergeblich auf einen Ausweg, der ihn und die Seinigen retten könne. Aber ach, er fand keinen Ausweg und auch nicht der leiseste Hoff­nungsstrahl erleuchtete seine verdüsterte Seele. Noch vier kurze Monate und dann entweder Bezah­lung des Wechsels, oder , Schande, Schmach, Elend, und in Folge dessen wahrscheinlich ein noch schreckliche­res Unglück, nämlich den Knmmertod des Vaters. Das war eine trübselige Aussicht, und wahrlich, es gehörte ein jugcndkrästigcs, ganz aus Gott vertrauendes Ge­müth dazu, um ihr nicht zu erliegen.

Ach, und der Wechsel mit all seinen drohenden Ge­fahren war ja noch nicht das einzige, sondern vorläufig nur das größestc Unglück für die bisher so glückliche und zufriedene Familie. Noch manche kleinere Sorge drückte auf die so schwer belasteten Herzen. Es stand der Termin bevor, in welchem Herr Gabriel gonior alljährlich den Micthzins für Haus und Garten an den Bruder in die Residenz zu schicken pflegte. Schon nächste Woche mußte dieß geschehen, und das Geld war weder vorhanden, noch wußte Gabriel, wie er es