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schuldig! Sich wehren seiner Haut, so gut können, als Pavian kommen, ihn beißen. Schlagen um sich, treffen zufällig Marikina. Massa selber schuld — warum nicht an Kette legen Pavian? Pavian schlimm — und in Brasilien sehr viel Pavian, uns fressen, wenn kommen, mit Haut und Haar! Nero gehen nicht nach Brasilien, bleiben hier in schönes deutsches Land!"
„Du bist ein Narr!" schrie der Professor. „In Brasilien gibt es gar keine Paviane!"
„Aber andere Affen und sehr wilde Tigerthiere!" sagte Nero. „Warum fressen lassen sich von sie? Nerv nicht gehen nach Brasilien! Viel lieber gehen zu Massa Hochland in Lauterberg!"
Wenn nun der Professor zornig losfuhr, dann lief Nero davon, und ließ seinen Herrn Stunden lang allein sitzen. Dann kam die Langeweile, die Abspannung, das Gefühl der Schwäche, und der arme, alte Professor seufzte: „Ja, ja, die Jahre kommen, und Nero hat vielleicht nicht ganz unrecht. Aber in Deutschland bleiben? Und vollends zu meinem Bruder ziehen, dessen Söhnchen ich durch den Aethiopier habe aus dem Hause werfen lassen — nein, das geht nicht! Dafür doch lieber nach Brasilien!"
So standen die Sachen, als der Professor eines Tages ein Korbwägelchen ankommen sah, welches gegenüber seiner Wohnung vor einem kleinen Hause anhielt. Ein alter, blasser, hagerer Mann stieg aus dem Wagen, ein junges, blühendes Mädchen folgte, umfaßte den Alten sorgfältig und liebevoll mit den Armen, und führte ihn in ein Stübchen des kleinen Hauses, welches der Professor leicht übersehen konnte. Da

