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Wandten weiter, als von einem wunderlichen Onkel, dem Bruder meines Vaters, der in der Residenz wohnt, und ein reicher Mann sein soll."

Nun, Minchen, und warum wenden Sie sich nicht an diesen reichen Onkel in der Residenz?" fragte der Professor, und lauschte gespannt auf die Antwort.

Ja, sehen Sie, cntgcgucte Minchen,mit diesem Onkel hat es eine ganz eigene Bcwandtniß. Ich habe ihn in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen, und weiß daher wenig von ihm, aber was ich weiß, das ist nichts Gutes. Um die Menschen bekümmert er sich nicht, sondern hat nur Liebe zu unvernünftigen Ge­schöpfen, zu häßlichen Thieren, zu Kröten und Molchen, weil er ein Naturforscher ist. Um uns hat er sich sein Lebtag nicht bekümmert, imb als mein Bruder Gabriel ihn vor sechs oder acht Wochen besuchte, um nur seine Nachsicht wegen des Miethzinses anzuflehen, hat er ihn gar nicht angehört, sondern ihn ohne Umstände aus dem Hause auf die Straße geworfen und ihm gedrohet, daß es ihm schlimm ergehen solle, wenn er noch einmal wieder käme. Sehen Sie, er muß wohl ein recht har­ter, grausamer Mann sein, der Onkel, und daher kommt es auch, daß ich keinen Funken Vertrauen und Liebe zu ihm habe. Was kümmert den unser Unglück! Der hockt bei seinen Affen und Papageien und da ist es ihm ganz gleich, ob sein armer Bruder im Gefängnisse sitzt oder nicht. Gott verzeih' ihm sein hartes Herz!"

Der Professor saß so bestürzt neben Minchen, als er sich so schelten hörte, daß er kein Wort zu seiner Vertheidigung finden konnte, und nicht einmal an die Schildkröte dachte, die er Gabriel mitgegeben in die Heimath. Ehe er sich erholt hatte, kam auch Minchens