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blassen Gesichter der unglücklichen Familie, bald die Waarcnvorräthe musterte, die er um ein Spottgcld an sich zu bringen hoffte. Alles war bereit, und die Ver­steigerung sollte eben beginnen, als noch ein kleiner Mann, gefolgt von einem Neger, sich in's Zimmer drängte, und ganz ruhig dicht neben Meister Ledermann Platz nahm. Der Fremde trug einen großen grünen Schirm über den Augen, der fast sein ganzes Gesicht bedeckte, so daß Niemand seine Züge zu erkennen ver­mochte. Minchcn aber kannte ihn doch denn dieser Fremde konnte ja gar Niemand anders sein, als der freundliche alte Mann, dessen Bekanntschaft sie und der Vater im Bade gemacht hatten. Ein neuer Hoffnungs­strahl flammte in ihrer -Lccle auf der Fremde kannte ihr Unglück warum wäre er gekommen, wenn nicht zu Hülfe und Rettung? Sollte ihre Ahnung nun doch vielleicht noch in Erfüllung gehen? Sie hoffte und dann schwankte und zweifelte sie wieder, denn der Fremde schien sich gar nicht um sie zu bekümmern und warf nicht einmal einen Blick auf sie. War es ihr Bekannter, oder war er es nicht? Mit Bestimmtheit konnte Minchcn dieß nicht wissen, denn seine Züge vermochte sie so wenig zu erkennen, wie die anderen Leute, und der Mohr entschied auch noch nichts. Konnte es nicht noch mehr alte Leute mit einen: grü nen Schirme und einem Mohren geben? Aber gleich­viel Minchcns Herz pochte heftig und leise murmelte sie vor sich hin:Unverhofft kommt oft!"

Mittlerweile begann die Versteigerung. Niemand bot auf die Waaren, als Ledermann, und gewiß hätte er sie um einen Spottpreis bekommen, wenn nicht der Fremde mit dem grünen Augenschirm gewesen wäre.