Baum und versteckte sich in dessen Laube. Der Baum stand neben einem Felsen.

Bald waren die Reiter da. Sie waren alle gut bewaffnet. Gerade unter ihm hielten sie und sprangen von den Pferden. Einer von ihnen commandirte, die andern gehorchten. Sie gaben ihren Pferden Futter, das sie mitgebracht hatten, und luden dann schwere Mantel­säcke ab, die sie alle herbei zum Felsen trugen.

Auf einmal trat der Anführer vor den Felsen hin, der hoch und senkrecht neben AliBaba emporstieg, und rief mit kräftiger Stimme:Sesam, öffne Dich!" Da ging unten am Felsen eine Thür aus, die AliBaba nie­mals vorher- bemerkt hatte, da sie hinter ganz dichtem Gesträuch war. Der Hauptmann ließ seine Leute, einen nach dem andern, mit den Mantelsäcken eintreten, ging zuletzt auch selbst hinein und als er drinnen war, fiel die Thür von selbst wieder zu.

Ali Baba war's, als wenn er geträumt hätte. Aber er sah unter sich die Pferde noch angebunden, die ihren Hafer verzehrten. Es waren vierzig schöne, kräftige Thiere. Es kam ihm der Gedanke, ob er nicht hcrab- klettern und entfliehen sollte, ehe die Räuber wieder herauskämen. Dann fiel ihm ein, er könnte auch eines der Pferde besteigen und ein anderes am Zügel nehmen und beide in der Stadt verkaufen. Der Gedanke an das viele Geld, das er dafür bekommen würde, reizte ihit sehr, aber freilich war die Sache auch sehr gefähr­lich. Ehe er jedoch mit seiner Ueberlegung zil Ende war, öffnete sich der Felsen und die vierzig Männer

kommen. Er erschrak darüber, denn er dachte gleich, daß dies Räuber sein müßten. Deshalb trieb er seine Esel in das Gebüsch und er selbst kletterte schnell auf einen