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«s seinem Bruder wieder einmal einfiele hinzugehen. Und wenn er sich mehr als die Hälfte nahm, ja wenn er die sämmtlichen Reichthümer heimlich wegschaffte, fein Bruder konnte ihm nichts anhaben.

Am nächsten Morgen ganz früh brach Kassim mit zehn Mauleseln, die Kisten und Säcke trugen, nach dem Walde auf. Selbst seiner Frau hatte er nichts davon gesagt. Er fand die Stelle richtig, band seine Maul­esel an einander und rief dann den Felsen an:Sesam, öffne Dich!"

Der Felsen gehorchte und Kassim schritt durch die offene Thür in die weite, mit Schätzen angefüllte Halle. Daß die Thür sich hinter ihm wieder schloß, merkte er gar nicht, so groß war sein Erstaunen über die un­geheuren Reichthümer, die er ringsumher aufgehäuft sah. So groß hatte er sich ihre Menge nicht vorgestellt. Alles mitzunehmen, daran war gar nicht zu denken; höchstens das Beste und Kostbarste konnte er auf seinen zehn Mauleseln fortbringen. Das wollte er denn auch thun und machte sich gleich daran, die werthvollsten Dinge auszusuchen und beiseite zu legen.

Als er endlich so viel beisammen hatte, als seine Thiere irgend tragen konnten, und nun wieder hinaus wollte, da bemerkte er erst, daß die Thür zu war. Ein heftiger Schrecken fuhr ihm durch alle Glieder. Er wollte es sogleich mit dem Worte versuchen, durch welches er hereingekommen war, aber der Schrecken hatte es aus seinem Gedächtniß verwischt. Er konnte sich auf das rechte Wort durchaus nicht besinnen. Es fielen ihm eine Menge ähnliche Wörter ein, doch er wußte schon, daß das rechte nicht darunter war. Aber vor Todes­angst rief er alle Worte, die ihm einfielen, schlug und