ohne weiteren Aufenthalt mit seinem Freunde davon.
Als Hassans erster Freudenrausch über dieses neue unverhoffte Glück ein wenig vorüber war, überlegte er, wie er es diesmal klüger mit dem Gelde anfangen «P»
könne als das erste Mal. Er trug es sogleich nach » Hause, und da er nichts Verschließbares besaß, band er seinen Schatz in ein Tuch und steckle dieß in einen großen Topf mit Kleien, der in einer Ecke stand, unten aus den Boden. Nur zehn Dukaten nahm er davon weg, um
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Der Schmerz unseres Seilers ivar groß. Von der Vergrößerung seines Geschäfts konnte nun keine Rede mehr sein, denn da er sich nun auch noch einen neuen Turban kaufen mußte, so blieb ihm von den zehn Dukaten nicht viel mehr übrig. Am traurigsten aber machte ihn der Gedanke, daß Sadi ihm die Geschichte mit dem >
Hühnergeier vielleicht nicht einmal glauben würde.
Es war etwa ein halbes Jahr seit diesem Unglück, verflossen, da kamen die beiden Freunde Saad und Sadi zufällig wieder bei Hassan dem Seiler vorüber.
Sadi hatte ganz sicher darauf gerechnet, ihn wenigstens mit einigen Gesellen arbeiten zu sehen, vielleicht auch sonst ein Zeichen besserer Umstände an ihm zu finden.
Aber zu seiner Ueberraschung arbeitete Hassan allein wie früher, auch in derselben ärmlichen Kleidung; nur «« der Turban war neu an ihm, sonst nichts.
Sadi redete Hassan an und ließ sich die Geschichte der zweihundert Dukaten erzählen, aber er glaubte sie nicht. Saad gab sich alle Mühe, ihni zu beweisen, daß der Vorfall mit dem Hühnergeier recht wohl passirt sein könne. Allein Sadi schüttelte den Kopf dazu. Trotzdem aber zog er noch einmal den Beutel, schenkte Hassan zum zweiten Male zweihundert Dukaten und ging dann

