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ich euch immer die Wahrheil gesagt habe." Er band das Tuch auf und zählte ihnen die hundertundneunzig Gold­stücke vor. Aber um allen Zweifel an seiner Wahrhaftig­keit zu zerstreuen, ließ er sich noch den Topf bringen, worin sein Diener die Kleie gekauft hatte. Er erkannte ihn sofort wieder und schickte ihn zu seiner Frau, mit der Frage, ob sie ihn kenne, befahl aber, daß ihr nicht das Geringste weiter von dem Borsall gesagt werden dürfe. Seine Frau erkannte den Tops und ließ zurück- sagen, es sei derselbe, in welchem sie damals die Kleie gegen den Waschthon vertauscht habe.

Nunmehr war auch Sadi von seinem Zweifel ge­heilt. Er gab zu, daß Hassan niemals gelogen und daß nicht er, sondern Saad recht gehabt habe, da er be­hauptete, das bloße Geld könne Niemanden reich machen. Die beiden Freunde blieben noch diese Nacht bei Hassan und baten ihn beim Abschiede, sie recht bald zu besuchen. Hassan that dies, und sie nahmen ihn in ihren Freund­schaftsbund auf und alle drei lebten fortan im besten Einvernehmen mit einander bis an ihr Ende.