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Das freut mich", fuhr der Sultan fort,daß ihr mein Töchterchen Alle so lieb habt. Aber es kann sie natürlich nur Einer bekommen." Um seine Neffen aber darauf zu prüfen, wer sie am allerliebsten hätte, setzte er hinzu:Auch müßt ihr bedenken, daß Der, welcher meinen besten Schatz, mein einziges Kind bekommt, auf nichts weiter rechnen darf. Was ich mit meinem Reich und meinen sonstigen Schätzen anfange, weiß ich noch nicht; das werde ich hernach bestimmen. Ich denke, ihr überlegt es euch noch einmal mit dem Heirathen."

Doch noch einmal meldeten sich alle Drei und keiner von ihnen wollte das gute Mädchen einem Fremden über­lassen. Aber jeder von ihnen traute auch nur sich allein zu, daß er sein Mühmchen ganz glücklich machen könnte, und darum betheuerte jeder für sich, daß kein Mensch das Mädchen lieber haben könnte als er selbst.

Der Sultan kam dadurch in einige Verlegenheit, denn sein Plan, auf diese Weise seinen Nachfolger her­auszufinden, war gescheitert. Auch mochte er keinen von den Dreien eigenmächtig bevorzugen, um die andern nicht zu verletzen. Er hätte auch gar nicht gewußt, welchen er wählen sollte, wenn er schon gewollt hätte. Deshalb verfiel er aus ein merkwürdiges Auskunftsmittel.

Ich will euch einen Vorschlag machen", begann er wieder.Es ist ja mit der Hochzeit noch nicht gar so eilig. Ihr habt alle Drei noch so gut wie nichts von der Welt gesehen. Darum sollt ihr auf Reisen gehen, und zwar jeder nach einer andern Richtung. Und wer mir das Beste und Wunderbarste mitbringen wird, der soll mein Töchterchen haben. Seid ihr damit einver­standen?"

Wenn Einer auch nicht einverstanden gewesen wäre.