der Herr aller dieser Schätze und Herrlichkeiten und außerdem der Gemahl einer so guten, schönen und mäch­tigen Frau ist, so muß ich ihn für den glücklichsten Mann der Welt halten und wünschte nur, Eure Majestät könnte mit eigenen Augen die Wunder sehen, welche zu schildern alle Worte zu schwach sind.

Die Zauberin hatte geendet. Der Sultan konnte sein Erstaunen iüber ihren Bericht nicht verbergen. Er freute sich daß er alles Mißtrauen gegen Achmed fallen lassen durfte; aber freilich war die Erzählung der Zau­berin so wunderbar, als daß er sie sogleich mit vollem Glauben hinnehmen konnte.Weib," sagte er zu ihr, der Prinz ist hier in meinem Palaste. Ich werde ihn rufen lassen und ihn selbst fragen, ob sich alles so ver­hält, wie Du mir gesagt hast. Ist es so, so wird er es nicht läugnen, denn ich kenne seinen geraden Sinn.

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quelle, gaben mir's zu trinken und verließen mich als­dann , damit ich schlafen könne. In einer Stunde wollten sie wiederkommen und nachsehen, ob ich gesund wieder aufgewacht sei. Da ich gar nicht krank gewesen, so brauchte ich auch nicht wieder gesund zu werden. Ich brachte die Stunde damit zu, die Einzelheiten des Zimmers zu betrachten, das von wunderbarer Pracht war. Dann kamen die beiden guten Frauen wieder und brachten mir ausgezeichnete Früchte und andre Speisen mit, von denen ich genießen mußte. Hierauf führten sie mich zu ihrer Gebieterin, und nachdem ich dieser für die gastliche Aufnahme meinen Dank gesagt, zeigte sie mir noch vor dem Abschied einen Theil ihres Palastes, dessen Zimmer und Säle von einer Pracht strahlten, die ich Niemals mit Augen gesehen, selbst am Hofe Eurer Majestät nicht. Wenn ich mir denke, daß Prinz Achmed