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zu sich rufen. Sie erschienen sofort und er redete sie folgendermaßen an:

Ich sollte euch wohl eigentlich die Ehre nicht an­thun, noch einmal mit euch zu sprechen, bevor ich euch vom Hose verbanne. Aber ich bin es Achmed schuldig, euch zu sagen, wie schwer ihr ihn, meinen guten und braven Neffen, hinter seinem Rücken beleidigt habt. Wisset, daß ihn eine reiche, ebte und mächtige Fee zu ihrem Gemahl erhoben hat und daß ich aus bester Quelle über alles Nähere unterrichtet bin. Ihr aber, wegen eurer nichtswürdigen Verläumdnngen, die nur einer ganz niedrigen Gesinnung entsprungen sein können, sollt meinen Hos und meine Residenz von heute ab ein ganzes Jahr lang weiden, bei Todesstrafe. Geht!"

Anstatt jedoch hinauszugehen, warfen sich die beiden Menschen vor dem Sultan zur Erde und der eine von ihnen nahm sich sogar die Freiheit, noch einmal den Mund aufzuthun. Jeder andere Sultan hätte ihn da­für todten lassen. Der Sultan von Indien aber war ein milder, alter Herr, dem Grausamkeit fern lag. Das wußten seine Räthe recht wohl und darum gaben sie ihre Sache nicht sogleich aus.

Es geschehe, so wie ihr befehlt," begann der eine; aber wollt ihr uns nicht die eine Gnade noch erweisen, uns zu sagen, aus welche Art ihr den Aufenthalt des

Prinzen erfahren und ob ihr irgend etwas davon mit eigenen Augen gesehen habh? Denn ihr werdet zugeben, daß die Vermählung eines Menschen mit einer Fee noch niemand von uns erlebt hat."

Auch Das wollte ich euch sagen, obwohl ihr so­viel Gnade nicht verdient habt," erwiederte der gute