r
181
endlich auch in Mattetai's Wohnung, aber auch da wußte Niemand etwas von seinem Sohne. So kam der Abend und Lameth erschien noch nicht, wie Achim gehofft hatte. Als auch der zweite und dritte Tag verging, ohne daß sich der Verlorne zeigte, wurde Achim immer klein- müthiger, und so sehr er früher den Zauberer gelobt und gepriesen hatte, eben so sehr verwünschte er ihn jetzt, schalt ihn einen Betrüger und Verführer, der ihm seinen lieben Sohn geraubt und wünschte ihm alles Unglück dafür an.
Lameth befand sich indessen noch immer in der Höhle £a Xa eingeschlossen, weinte und jammerte, weil er nicht wußte, wie er aus diesem Grabe, das ihn bei lebendigem Leibe umschlossen hielt, wieder herauskommen sollte. Er lief in der Höhle zurück und hoffte wieder in die schönen Gemächer und in den Garte» zu kommen und von da aus vielleicht einen Ausweg zu finden; aber auch diese Hoffnung schlug ihm fehl, denn der Eingang zu den Zimmern war fest verschlossen. Er lief noch lange trostlos hin und her und' setzte sich endlich von Hunger, Durst und Ermüdung gänzlich erschöpft, nieder. Er suchte, was er noch von den Stärkungen, die Mattetai ihm gegeben, übrig hatte, aus den Taschen hervor und verfiel endlich, indem er sein Haupt auf einen Stein legte, in einen sanften Schlaf, aus dein er erst nach dreimal vierundzwanzig Stunden erwachte, ohne daß er nver oamars raupte, rate tauge jeui öa;ia[ geraayn yave. Er hatte geträumt, tvie er wieder bei feinem Vater sei, tind war daher nur um so betrübter, als er sich erinnerte, wo er sei und ivas vorgefallen war. Er weinte und wehklagte laut: „Ach Vater, lieber Vater, wenn Du wüßtest, wie schändlich mich der abscheuliche
*

