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ausgesetzt hat." Der Vater lachte lind sagte: „Ja um das rostige Schloß ist es wohl der Mühe werth gewesen, daß der Schuft so viel Wesens gemacht hat!" Er nahm es darauf aus Lameth's Händen, wischte den Staub ab und versuchte, den Schlüssel, welcher darin stak, umzudrehen; es ging dies aber sehr schwer und er mußte alle Kraft anwenden, um das Schloß zu öffnen. Als es aber mit einem starken Schnapp aufsprang, erschien augenblicklich ein riesengroßer Geist vor ihnen und fragte: „Was verlangt ihr von mir?" Achim erschrak über den Anblick des Geistes so sehr, daß er ohnmächtig zurückfiel. Lameth suchte ihn aufzufangen und bekam dabei das Schloß in seine Hände. Er war den Anblick der Geister schon mehr gewohnt, war deshalb weniger erschrocken und sagte zu dem Geiste: „Bringe mir etwas zu essen, mich hungert." Der Geist verschwand und brachte nach ein Paar Augenblicken zwei große silberne Schüsseln mit frischen und eingemachten Früchten, setzte sie vor Lameth nieder und fragte: „Willst du noch etwas?" — „Ja," sagte dieser, „zu trinken will ich auch etwas Gutes." Alsbald brachte der Geist ein Dutzend Flaschen trefflichen Weines in einem großen silbernen Kessel, und fragte, ob er noch mehr verlange? Lameth sagte aber, für diesmal wolle er weiter nichts, machte das Schloß zu und begriff jetzt erst, warum der Zauberer von allen Schätzen und Kostbarkeiten in der Höhle nichts verlangt hatte, als dieses Schloß. Er hoffte großes Glück davon und bewahrte es sorgfältig in seiner Kammer. — Indessen lag der erschrockene Achim noch immer ohnmächtig an der Erde; Lameth ergriff daher eine Flasche Wein, goß ihm dieselbe über das Gesicht und brachte ihn damit wieder zu sich. Als

